Viele Menschen aller Couleur, aller politischen und weltanschaulichen Ausprägungen gehen dieser Tage regelmäßig und überall in Deutschland auf die Straße, um gegen eine, aus ihrer Sicht, unverhältnismäßige und rechtlich unzulässige Einschränkungen ihrer bürgerlichen Freiheiten  im Zuge der Corona-Krise zu protestieren. Sie zweifeln aufgrund des Fehlens jedweder Verhältnismäßigkeit und gelegentlich auch Sinnhaftigkeit, an den Gründen für diese Maßnahmen. 

Die Gründe, warum sie ihren Protest auf die Straße tragen, sind jedoch vielfältig, manchmal ist es auch nur die Sehnsucht nach dem einst unbeschwerten Leben, das man zurück möchte.

Viele allerdings treiben auch konkrete, begründete Sorge um. 

Die aktuellen Diskussionen über Impfpflicht, Tracing-Apps, unter die Haut implantierte RFID Chips, als Zugang zum Gesundheitssystem, über Immunitäts-Ausweise, Bargeldabschaffung etc. versetzen den mündigen Bürger in große Sorge. Man misstraut der Regierung und dem System, gelegentlich auch schon länger. 

Was viele eint ist die Sorge um die Zerstörung der materiellen Existenz, die von vielen inzwischen durchaus als willkürlich empfunden wird.

Nicht wenige fühlen sich nun auch durch die Einschränkung der Versammlungsfreiheit in ihrem Recht beschränkt, gegen diese Maßnahmen ihre Stimme zu erheben und zu protestieren und fürchten deshalb um die Beschränkung der Meinungsfreiheit durch die Hintertür.

Die Furcht vor dem schleichenden Umbau  unseres Rechtsstaates und der Wirtschaft, dem Aufkommen einer Art Diktatur light treibt nicht wenige Bürger unseres Landes um.

Die Regierung, von den Medien und so genannten Experten, wie Bill Gates und Herrn Drosten um hier nur zwei zu nennen, getrieben, ändert  in ihrem Aktionismus jeweils binnen kurzer Zeit scheinbar willkürlich, ohne erkennbare Grundlage die Vorgaben, teilweise drastisch. Erst wurden Masken für unnütz erklärt, nun sind sie Pflicht. Erst hielt man Tourismus für unverantwortlich, nun sollen Hotels und Ferienwohnungen bald wieder verfügbar sein. Kinder waren erst hoch infektiös, nun sollen die Kitas in Sachsen-Anhalt noch vor den Sommerferien zum Normalbetrieb zurückkehren. Man kennt sich schon gar nicht mehr aus, welche Regelung gerade gilt, welche Expertenmeinung gerade opportun ist.

Die von den Leitmedien verkündeten Schreckenszenarien blieben ebenfalls aus.

Teilweise werden Zahlen und Statistiken nicht sorgfältig aufbereitet und schon kurz nach Veröffentlichung korrigiert. So zeichnet sich ein Zerrbild der Realität ab, das dazu dienen könnte, Angst und Panik vor dem Virus- wohl gemerkt, oft nicht faktenbasierend- zu verstärken. Immer mehr Mediziner und Experten auf dem Gebiet der Virologie und Epidemiologie wagen sich nun an die Öffentlichkeit und äußern sich kritisch. Die Menschen, die es nun auf die Straße treibt, fragen sich: Ist die ganze Panik in Teilen tatsächlich notwendig oder gar gewollt?

Es wäre schließlich nicht das erste Mal. Man erinnere sich an die Doku „Profit mit der Angst“ damals, bei der Schweinegrippe und vergleiche die Protagonisten dort mit den heutigen.

Kritische Stimmen und der friedliche Protest der Bürger, der Umstand, dass die gemeinsame Sorge dies die unterschiedlichsten Menschen aus ganz Deutschland zusammenrücken lässt, ist jedenfalls sehr begrüßenswert. Die Aufgabe des mündigen  Bürgers einer Demokratie ist und bleibt Wachsamkeit und das kritische Hinterfragen des Handelns der Regierung.

Die AfD steht für echte und ehrliche Demokratie, in der Bürgerbeteiligung bis hin zur Volksabstimmung essenziell wichtig ist. Dafür braucht es mündige und mutige Bürger, die Verantwortung für sich, ihre Mitmenschen und ihr Land übernehmen.

Protest ist gelebte Demokratie – Der mündige Bürger in Zeiten des Notstands