Unter diesem Motto zog die Parade zum diesjährigen Christopher Street Day (CSD) am Sonnabend, 07. September, vom Steintor aus zum Marktplatz von Halle.
Dort fand von 14.30 Uhr bis zum Abend das CSD-Bühnenprogramm statt.
Viele Vereine und Organisationen waren mit Ständen vertreten.

Auch für die AfD nahmen einige Mitglieder als Besucher der Veranstaltung teil, was in den örtlichen Medien leider unerwähnt blieb.
Die AfD ist Familienpartei und setzt ihren Fokus ganz klar auf die Förderung der klassischen Familie aus Vater, Mutter und Kindern.
Das bedeutet aber nicht, dass wir andere Lebensformen ablehnen.
Wir begrüßen die gesellschaftliche Gleichstellung von Homo-und Transsexuellen, die in den letzten 50 Jahren erfolgreich erkämpft worden ist.
Unser Anliegen ist es außerdem, Minderheiten vor den Gefahren, die mit der unkontrollierten Massenzuwanderung einhergehen, zu schützen.
Hierzu zählen insbesondere die massive Intoleranz des Islams und die gewalttätigen auch homophob motivierten Übergriffe einiger Migranten.
Warum linke Parteien zu diesen Themen keine Worte finden, ist uns ein Rätsel.

50 Jahre Stonewall haben die Gesellschaft sehr verändert und uns heute glücklicherweise eine nahezu vollständige Akzeptanz und Gleichstellung beschert.
Wir sehen in dieser Entwicklung einen Grund der Erleichterung und keinen, immer wieder neue Themen zu setzen und teilweise ins Absurde zu überspitzen.
Hier sind wir angehalten darauf zu achten, dass allzu schrille Forderungen und Ansprüche, nicht am Ende Antipathie und Abneigung schaffen und die Erfolge der letzten Jahrzehnte untergraben.

Was dies mit gesundheitlicher Aufklärung und Beratung zu tun hat entzieht sich unserer Kenntnis. Seit wann ist „Nazi“ eine sexuell übertragbare Krankheit? Quelle: Jonas Jung
„50 Jahre Stonewall – Erinnern heißt aktiv sein!“ Christopher Street Day 2019 in Halle