Am letzten Wochenende marschierten unter dem Motto „Kämpfe verbinden – für eine solidarische Nachbar*innenschaft“ gewaltaffine Linke durch Leipzig Connewitz und zerstörten dabei unter anderem Polizeifahrzeuge. Es wurden Pflastersteine von Häuserdächern auf Polizisten geworfen, das Töten der Beamten damit billigend in Kauf genommen. Mehrere Polizisten wurden dabei zum Teil schwer verletzt.
Der parlamentarische Arm dieser Subjekte, die die Bürger terrorisierten, ist die Partei Die Linke. Deren sächsische Landtagsabgeordnete, Jule Nagel, nach Angaben des MDR selbst aus Connewitz kommend, kommentierte den Aufruf zu Gewalttaten der Veranstalter auf Twitter wie folgt:
„Was geht in Connewitz ab? Zum Beispiel die Soziale Kampfbaustelle Connewitz mit drei Tagen Programm und Verständigung. Gewalt steht nicht auf dem Plan, andererseits hat #Luwi71 gerade gezeigt, dass selbst höchste Gesprächsbereitschaft nicht hilft, wenn andere Gewalt bevorzugen.“ (Jule Nagel bei Twitter, Retweet von @herderpark)
 
Der MDR kommentiert diesen Tweet auf seiner Seite und kommt dabei zu dem Schluss, die linke Jule Nagel empfände Gewalt offenbar auch nicht als wirklich hilfreich (Hier geht es zum Artikel).
Unabhängig, dass der MDR diese Sichtweise ableitend aus obigem Zitat wohl exklusiv beanspruchen muss, ist eigentlich bereits die Diskussion darüber ob Gewalt im politischen Diskurs hilfreich sei oder nicht ein Skandal.
Aus dem Zitat allerdings eine Infragestellung von Gewalt durch Frau Nagel hineinzuinterpretieren allerdings, dazu gehört ein großes Maß an Unverfrorenheit.
„Wenn es um konkrete Entmietungen, politisches Ringen um regulierende Instrumente oder politische Aktionen geht, sind leider die meisten, die zum punktuellen Spektakel kommen um ihren Gewaltfetisch auszuleben, nicht da.“, so Jule Nagel in einem weiteren Tweet.
Wie kann der MDR hier zu dem Schluss gelangen, es würde Gewalt abgelehnt?
Denn ihr Bedauern, dass „leider die meisten, die zum punktuellen Spektakel kommen um ihren Gewaltfetisch auszuleben, nicht da“ sind, drückt nicht gerade aus, dass die Genossin Gewalt als „nicht wirklich hilfreich empfindet“. Ganz klar und nicht anders drückt sie damit aus, dass die Gewaltbereiten „leider“ nie dann da sind, wenn man sie bräuchte.
 
Wieder ein Beispiel der Gesinnungsgenossenschaft des MDR mit der SED-Nachfolgepartei Die Linke. Dieser Artikel ist aus unserer Sicht ganz klar als Schützenhilfe zu betrachten. Hier möchte der MDR wohl Frau Nagel schützen und verdreht dazu bereits von ihr in die Welt gesetzte Ungeheuerlichkeiten.
Neutrale Berichterstattung geht anders, lieber MDR.
Leipzig brennt – Terroristen legen Connewitz in Brand