Seit dem Migranten in Moria ihre eigenen Unterkünfte angezündet haben, um eine Evakuierung – laut eigenen Aussagen – nach Deutschland zu erpressen, befriedigen sich die „besseren Menschen“ unter uns an ihrer moralischen Überlegenheit und treiben sich gegenseitig mit der Forderung nach Aufnahme einer immer größer werdenden Anzahl dieser Menschen in orgastische Höhen.
Dieser ergießt sich dann in Forderungen des halleschen Bündnisses Seebrücke, dass die Stadt nun also diese Migranten aufzunehmen habe. Doch welcher Logik folgt dies? Überlässt man zukünftig dem Autodieb sein Fahrzeug, dem Taschendieb seine Geldbörse, dem Sozialleistungsbetrüger den Lebensunterhalt ohne eigene Anstrengungen? Nur, weil man hier meint eine wie auch immer geartete Not zu erkennen?
 
Geht es wirklich darum Menschen in würdige Verhältnisse zu führen oder geht es ihnen nicht eher darum, die Migration nach Deutschland von Menschen aus fremden Kulturen, welche seit 2015 massiv betrieben wurde, nun weiter fortzuführen? Folgt man hier einer Agenda? Wir erinnern uns alle an den UN-Migrationspakt aus dem Jahr 2018.
Ist die angebliche humanitäre Krise in Moria tatsächlich der Grund? Immerhin sind umgehend durch die griechische Regierung neue Lager errichtet worden, es gibt Unterkunft und Verpflegung. Die abgelehnten Asylbewerber, von denen vor Ort Gewalttaten und Brandstiftungen ausgingen und immer noch ausgehen, können jederzeit die Lager in Richtung ihrer Heimat verlassen. Niemand hindert sie daran.
 
Eines muss jedem klar sein, die Signalwirkung an die Migranten, dass man nur genug Druck, notfalls auch mit Gewalt und Zerstörungswut ausüben muss, um sein Ziel zu erreichen, in das gewünschte Zielland, Deutschland, zu gelangen, wird Schule machen. Wir erleben ähnliche Ereignisse auch in anderen Lagern. Die selbst geschaffenen sogenannten humanitären Krisen werden nicht mehr abebben.
 
Außerdem wird es einen Sogeffekt auslösen. Alle jene, die sozusagen bisher auf gepackten Koffern saßen, werden sich nun auf den Weg ins gelobte Land machen.
Die Asylindustrie, bestehend aus einem System von skrupellosen Schleppern und Menschenhändlern und der so genannten Seenotrettung werden wieder Hochkonjunktur bekommen. Vereinsstrukturen wieder mit Steuergeldern überschüttet, Spendengelder wieder in eigenen Taschen versickern.
 
Allerdings, nichts wäre damit beendet, nichts nachhaltig verbessert, im Gegenteil.
Weder sind die Konflikte vor Ort in den Heimatländern gelöst noch Zukunftsperspektiven dort verbessert. Dafür braucht es dort vor Ort die Risikobereiten, diejenigen, die die Kraft aufbringen sich den Verhältnissen entgegenzustellen, die unbedingt für sich und ihre Kinder eine bessere Zukunft wollen. Diese müssen vor Ort bleiben und Veränderungen vorantreiben. Denn eines ist ganz klar: Wir hier in Deutschland können nicht dafür sorgen, dass allen Menschen dieser Welt ihre Lebensträume erfüllt werden. Wir können das nicht und wir wollen das auch gar nicht.
 
Eine nachhaltige Lösung kann deshalb nur sein, diese Lager zu räumen. Aber nicht zur Umsiedlung nach Deutschland, sondern zur Rückkehr in ihre Herkunftsstaaten.
Man muss endlich zur Kenntnis nehmen:
Alle in den Lagern befindlichen Menschen sind freiwillig dort, haben sich ohne Not in diese Situation gebracht. Mit Grenzübertritt in ein Nachbarland, in welchem kein Krieg herrscht, waren diese Menschen bereits außer Gefahr. Es handelt sich also nicht um Flüchtlinge sondern um Migranten, Wirtschaftsmigranten, Glücksritter, angelockt von unserem Sozialsystem, in welches diese Menschen einwandern wollen, rücksichtslos dem Umstand gegenüber, dass sie damit unser Land wirtschaftlich massiv schwächen und seine hart arbeitenden Menschen schamlos ausnutzen. Das wird schlussendlich auf lange Sicht zu den gleichen Verhältnissen hier bei uns im Land führen, vor denen man vorgab fliehen zu müssen.
 
Unser Sozialsystem kann auf Dauer so nicht funktionieren, denn es ist solidarisch konstruiert. Jeder, dem in der Not geholfen wird, hat anschließend die Pflicht auch im Notfall für den Anderen zu sorgen. Dieses Solidarprinzip ist hier massiv verletzt. Immer mehr erheben Anspruch auf Hilfe, entnehmen dem System dabei erheblich mehr Mittel, als von ihm anschließend diesem zurückgegeben werden. Oft, weil nur geringe oder keine auf dem Arbeitsmarkt nachgefragten Qualifikationen vorhanden sind oder sich im Haushalt so viele Kinder befinden, dass es den Eltern unmöglich ist, diese aus eigener Kraft zu unterhalten.
 
Die Forderung nach Aufnahme weiterer Menschen in unser Sozialsystem ist eine Forderung, welche die in den nächsten Monaten über uns hereinbrechende Wirtschaftskrise aufgrund der Corona-Maßnahmen vollkommen ignoriert und an Realitätsferne nicht mehr zu überbieten ist. Wie sehr muss man die Mitmenschen im eigenen Land hassen, um in einer derartigen Lage solch selbstzerstörerische Forderungen zu stellen?
 
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Deutschland – sicherer Hafen oder soziale Hängematte für Jedermann?