In der Sekundarschule Süd in Ammendorf gab es einen Überfall auf eine Lehrerin und einen Referendar. Dieser hatte  gerade in einer 8. Klasse über den Vorfall der tödlichen Automatensprengung in Halle berichtet. Beide wurden bei

Sekundarschule Süd in Ammendorf, Halle

diesem Überfall attackiert und verletzt. Der Referendar sogar so schwer, dass er zwischenzeitlich krankgeschrieben war. 

 

Bei der Stadtratssitzung im November befragte unsere AfD Fraktion die Stadtverwaltung zu diesem Thema. Der OB äußerte sich sehr zurückhaltend und stellte ausschließlich auf die laufenden Ermittlungen der Polizei ab. 

Diese Zurückhaltung indes ist für den OB nicht selbstverständlich, in der Leipziger Volkszeitung konnte man Anfang August 2018 zu einer Aktion gegen das Haus der IB in der Adam-Kuckhoff-Straße folgendes Zitat lesen:   „Das rechtsextreme Zentrum ist in der Stadt nicht erwünscht“, sagt Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos).

Dass Herr Wiegand kein Freund deutlicher Worte ist, kann man also nicht behaupten. Weshalb er sich also hier nicht klar zu den Vorkommnissen in der Sekundarschule äußern möchte, ist uns unverständlich.

Wir hingegen fordern ausdrücklich: „Lehrkräfte in unseren Schulen, unsere Schüler und alle Angestellten in unseren Schulen sind vor Übergriffen jeglicher Art zu schützen.  Hierzu sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, Täter sind hart zu bestrafen, die Strafen müssen auch der Abschreckung dienen. Verhältnisse wie an amerikanischen Schulen müssen bei uns in Halle mit aller Kraft verhindert werden.“

Überfall in der Sekundarschule Süd in Ammendorf