Fast einstimmig verabschiedete der letzte Stadtrat vor der Sommerpause den Aufstellungsbeschluss eine Turnhalle und ein Zirkusgebäude auf dem Rossplatz zu errichten.
Nur die AfD-Stadtratsfraktion übte Kritik.
Der Rossplatz sei eine grüne Oase inmitten von Betonstraßen sagte Martin Sehrndt.
Statt diesen Grünfleck zu zerstören wäre es angebrachter umfassende Sanierungen in der Gegend vorzunehmen.
Die altehrwürdige Jahnturnhalle ist mit Graffitis überwuchert, ebenso wie große Teile der Friedhofsmauer des Nordfriedhofs. Einige Straßen sind unbegehbar.
Die Stadt drückt sich hier vor ihrer Verantwortung.
Wo früher mal ein großes Fabrikgelände mit Direktorenvilla und Produktionshallen den Mittelpunkt des Viertels bildete, ist heute das sog. „Hühnermanhattan“ beheimatet. Ein weiterer „Freiraum“ von Lebens-Künstlern und Partyszene.

Rossplatz: neue Turnhalle und Zirkusgebäude