Ostern ist in der christlichen Religion das wichtigste Fest des Jahres. Gefeiert wird, dass Jesus Christus als Gottes Sohn an Karfreitag am Kreuz gestorben und dem Glauben nach am dritten Tag, dem Ostersonntag, wieder auferstanden ist, im Bewusstsein, dass er sich für die Befreiung der Menschheit geopfert hat.

Nun muss nicht jeder Christ sein, das Osterfest ist trotzdem für alle ein Feiertag und wird in den meisten deutschen Familien traditionell gefeiert. Auch oder grade, in Zeiten von Corona ist es ein Fest der Liebe und des Zusammenhalts. Diesen Zusammenhalt sollten wir uns als Gesellschaft auf keinen Fall zerstören lassen! Dazu gehört es auch, sich um die Schwachen in der Gesellschaft zu sorgen und Rücksicht zu nehmen. Es genügt schon, wenn man sich bei strahlendem Sonnenschein einmal nicht mit der ganzen Familie allzu nah neben einem alten Menschen aufhält, sondern einfach den nötigen Abstand hält. 

Gleichzeitig dürfen Alte und Schwache unserer Gesellschaft gerne mit einem Telefonat überrascht werden, oder eben gemäß der Auflagen einzeln besucht werden, sofern man sich an entsprechende Hygienegrundregeln hält oder der Besuch nicht aufgrund der Auflagen untersagt ist. 

Bei aller Vorsicht in Zeiten dieser Pandemie darf der Zusammenhalt der Gesellschaft nicht verloren gehen und niemand sollte das Osterfest gänzlich alleine verbringen müssen Es ist nicht leicht unter diesen strengen Auflagen zu feiern, doch machen wir einfach das Beste daraus und setzen uns im engsten Familienkreis zusammen und tauschen uns über all das, was uns sorgt und freut, aus! Zeigen wir Interesse am Leben der engsten Vertrauten! So kann die Krise auch eine Chance sein, den Ursprungsgedanken des Osterfestes wieder zu entdecken: 

Frieden und Liebe für den Nächsten sowie Dankbarkeit für das was wir am Leben zu schätzen wissen.

Ostern als Fest des Friedens leben