Die Stadt Halle (Saale) zahlt jedes Jahr Zuschüsse in erheblicher Höhe an eine Vielzahl von Institutionen aus dem Kulturbereich sowie zu kulturellen Einzelveranstaltungen.
Allein die TOOH verschlingt Millionen an halleschen Steuergeldern (Stand 2018: 21,5 Mio. €, bis 2023: 26,5 Mio. €).
Nur rund 3 Millionen Euro am Gesamtumsatz steuert die TOOH durch Ticketerlöse selbst bei.
Das sind nicht einmal 10% der Gesamtsubventionen der Steuerzahler in Stadt und Land von insgesamt 31 Mio. € (2023: 39 Mio. €)!

Die staatliche Kulturförderung wird nicht zum Selbstzweck vergeben. Es muss erkennbar sein, dass sich die Intendanz mit dem Programm an dem orientiert, was die Zuschauer in den jeweiligen Kultureinrichtungen der Stadt auch tatsächlich sehen wollen. Es kann nicht sein, dass die Eitelkeit der Intendanten und der Wunsch der löblichen Erwähnung in den Feuilletons der Republik im Vordergrund stehen, nicht aber das tatsächliche Interesse der Zuschauer. Unsere Kultureinrichtungen sind ferner auch keine politisch ideologische Schulungsstädten.

Effizienz der Zuschüsse im Kulturbereich ist zu prüfen